Wieso macht ein Notarzt nun einen Podcast mit Märchen?
Ganz einfach: schon unsere Kinder waren begeisterte Zuhörer und die oft auch selbst erfundenen Märchen waren so beliebt, dass ich jeden Abend an ihren Bettchen saß und erzählte.
Die Kunst des Geschichtenerzählens habe ich auch auf meinen Reisen in afrikanischen, arabischen und asiatischen Ländern genutzt, um Freunde zu gewinnen, Menschen zu trösten und zu erfreuen.
Märchen als Therapie machen Alt und Jung mutig und gesund!
Durch Märchen werden bei den Zuhörern individuelle Fähigkeiten gestärkt: Zuhören, Empathie und emotionales Erleben, psychische Widerstandskraft, Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauer und Teamgeist, Entdeckerfreude und Fantasie verbessert.
Mir geht es auch darum, bei meinen Zuhörern mit Hilfe von Märchen die eigenen bewussten oder unbewussten inneren Stärken und Schwächen zu erkennen und die „Schwächen“ gezielt zu behandeln.
Märchen sind (das wusste schon Siegmund Freud) ein Spiegelbild unserer Seele - ähnlich wie Träume - Tore zum Unbewussten. Sie erlauben uns auf der symbolischen Ebene innere Wahrheiten zu erkennen und zu erleben.
Märchen, die wir lieben, sagen etwas über unsere Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse aus; sie offenbaren uns, mit welchen menschlichen Haltungen wir uns identifizieren, sie weisen uns aber auch darauf hin, welche Probleme wir noch angehen und welche Haltungen wir noch entwickeln müssen.
Ich wünsche meinen Zuhörerinnen und Zuhörern, dass sie staunen, sich ein bisserl gruseln aber, ganz wichtig, Mut bekommen und nicht aufgeben, auch wenn es im echten Leben manchmal sehr schwierig wird.
Die Sage vom „lieben Augustin“
29.03.2026 13 min
Die Sage vom „lieben Augustin“ ist eine berühmte Wiener Volkssage aus der Zeit der Pest (1679).
Während der Pest-Epidemie 1679 in Wien zog, der 1643 in Wien geborene Sänger Marx Augustin, Dudelsack spielend durch die Wirtshäuser.
Er war bekannt für seinen Humor und seinen Alkoholkonsum im Gasthaus zum roten Dachl.
Augustin schlief dann oft betrunken auf der Straße, dabei wurde er einmal für tot gehalten, in eine Pestgrube geworfen, überlebte jedoch gesund.
Er blieb unbeschadet, da er laut Sage „keine Angst“ hatte und die Pest nichts gegen seinen Humor ausrichten konnte.
Die Geschichte, die bereits vom Prediger Abraham a Sancta Clara (1644–1709) erzählt wurde, lebt in dem Lied fort, das in Österreich noch immer beliebt ist, es gilt als Symbol für den Wiener Optimismus.
Das "Griechenbeisl", das älteste Wirtshaus in Wien, am Fleischmarkt hieß ehemals "Zum roten Dachl".
Es stammt aus dem Jahr 1447, gerne gesehene Gäste waren auch Beethoven, Mozart, Franz Schubert, Johann Strauss, Richard Wagner, Egon Schiele, Graf von Zeppelin, und Mark Twain, Künstler, Gelehrte und Politiker, speisten und tranken, diskutierten und sinnierten – oft bis in die frühen Morgenstunden.
Am Augustinplatz im 7. Bezirk steht der von Johann Scherpe geschaffene Augustinbrunnen (1908).
Während der Pest-Epidemie 1679 in Wien zog, der 1643 in Wien geborene Sänger Marx Augustin, Dudelsack spielend durch die Wirtshäuser.
Er war bekannt für seinen Humor und seinen Alkoholkonsum im Gasthaus zum roten Dachl.
Augustin schlief dann oft betrunken auf der Straße, dabei wurde er einmal für tot gehalten, in eine Pestgrube geworfen, überlebte jedoch gesund.
Er blieb unbeschadet, da er laut Sage „keine Angst“ hatte und die Pest nichts gegen seinen Humor ausrichten konnte.
Die Geschichte, die bereits vom Prediger Abraham a Sancta Clara (1644–1709) erzählt wurde, lebt in dem Lied fort, das in Österreich noch immer beliebt ist, es gilt als Symbol für den Wiener Optimismus.
Das "Griechenbeisl", das älteste Wirtshaus in Wien, am Fleischmarkt hieß ehemals "Zum roten Dachl".
Es stammt aus dem Jahr 1447, gerne gesehene Gäste waren auch Beethoven, Mozart, Franz Schubert, Johann Strauss, Richard Wagner, Egon Schiele, Graf von Zeppelin, und Mark Twain, Künstler, Gelehrte und Politiker, speisten und tranken, diskutierten und sinnierten – oft bis in die frühen Morgenstunden.
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