Wieso macht ein Notarzt nun einen Podcast mit Märchen?
Ganz einfach: schon unsere Kinder waren begeisterte Zuhörer und die oft auch selbst erfundenen Märchen waren so beliebt, dass ich jeden Abend an ihren Bettchen saß und erzählte.
Die Kunst des Geschichtenerzählens habe ich auch auf meinen Reisen in afrikanischen, arabischen und asiatischen Ländern genutzt, um Freunde zu gewinnen, Menschen zu trösten und zu erfreuen.
Märchen als Therapie machen Alt und Jung mutig und gesund!
Durch Märchen werden bei den Zuhörern individuelle Fähigkeiten gestärkt: Zuhören, Empathie und emotionales Erleben, psychische Widerstandskraft, Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauer und Teamgeist, Entdeckerfreude und Fantasie verbessert.
Mir geht es auch darum, bei meinen Zuhörern mit Hilfe von Märchen die eigenen bewussten oder unbewussten inneren Stärken und Schwächen zu erkennen und die „Schwächen“ gezielt zu behandeln.
Märchen sind (das wusste schon Siegmund Freud) ein Spiegelbild unserer Seele - ähnlich wie Träume - Tore zum Unbewussten. Sie erlauben uns auf der symbolischen Ebene innere Wahrheiten zu erkennen und zu erleben.
Märchen, die wir lieben, sagen etwas über unsere Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse aus; sie offenbaren uns, mit welchen menschlichen Haltungen wir uns identifizieren, sie weisen uns aber auch darauf hin, welche Probleme wir noch angehen und welche Haltungen wir noch entwickeln müssen.
Ich wünsche meinen Zuhörerinnen und Zuhörern, dass sie staunen, sich ein bisserl gruseln aber, ganz wichtig, Mut bekommen und nicht aufgeben, auch wenn es im echten Leben manchmal sehr schwierig wird.
Mein lieber Freund, der wunderbare Journalist Heinz Nußbaumer, (1943- 2025) und unser Pfarrer, Pater Jakob Mitterhöfer, (1936- 2026) erzählen die bittere und doch wunderbare Geschichte vom Leben des Marcello Martini, einem Menschen, der es geschafft hat, Hass, Gewalt und Rache auszulöschen.
Der Schauplatz: der kleine Ort Hinterbrühl, eine Marktgemeinde mit 3895 Einwohnern, südlich von Wien – in unmittelbarer Nähe von Mödling und an der Straße zum Stift Heiligenkreuz.
Bereits vor 6000 Jahren war das Gebiet, wie Funde am Kalenderberg und in Wassergspreng beweisen, besiedelt.
Wie auch die übrige Umgebung litt die Hinterbrühl unter den beiden Türkenbelagerungen 1529 und 1683.
Da ein Großteil der Bevölkerung getötet oder verschleppt wurde, wurde der Ort mit Siedlern aus der Steiermark besiedelt.
Unter dem Einfluss von Fürst Johann I. von und zu Liechtenstein erfolgte die Ausgestaltung der ganzen Gegend zu einem romantischen Naturpark mit vielen künstlichen Ruinen von Mödling bis Sparbach.
Schon immer war er ein gesuchter Urlaubsort von großen Komponisten, Malern und Entdeckern.
In der Biedermeierzeit bis zum ersten Viertel des 20. Jahrhunderts war Hinterbrühl ein beliebter Aufenthaltsort von Künstlern wie Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Ferdinand Raimund, Johann Nestroy, Ferdinand Georg Waldmüller oder Alois Arnegger.
Die „Göttliche Brühl“, wie sie Beethoven nannte, war also seit jeher ein Refugium von Kunst und Kreativität und erlebte einen steten Aufschwung zur populären Sommerfrische. Berühmt wurde sie auch durch das SOS-Kinderdorf und durch die Seegrotte, einst ein Gipsbergwerk, heute ein Touristenmagnet – mit Europas größtem unterirdischen See.
Meine Familie und ich leben seit fast 50 Jahren in der schönen Brühl und ich darf ein kleines Mosaiksteinchen dieser Geschichte sein.
Diese Nacherzählung betrifft ganz schlimme Ereignisse der Nazizeit und ist daher für Menschen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr nur mit Erwachsenenbegleitung geeignet!
Der Schauplatz: der kleine Ort Hinterbrühl, eine Marktgemeinde mit 3895 Einwohnern, südlich von Wien – in unmittelbarer Nähe von Mödling und an der Straße zum Stift Heiligenkreuz.
Bereits vor 6000 Jahren war das Gebiet, wie Funde am Kalenderberg und in Wassergspreng beweisen, besiedelt.
Wie auch die übrige Umgebung litt die Hinterbrühl unter den beiden Türkenbelagerungen 1529 und 1683.
Da ein Großteil der Bevölkerung getötet oder verschleppt wurde, wurde der Ort mit Siedlern aus der Steiermark besiedelt.
Unter dem Einfluss von Fürst Johann I. von und zu Liechtenstein erfolgte die Ausgestaltung der ganzen Gegend zu einem romantischen Naturpark mit vielen künstlichen Ruinen von Mödling bis Sparbach.
Schon immer war er ein gesuchter Urlaubsort von großen Komponisten, Malern und Entdeckern.
In der Biedermeierzeit bis zum ersten Viertel des 20. Jahrhunderts war Hinterbrühl ein beliebter Aufenthaltsort von Künstlern wie Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Ferdinand Raimund, Johann Nestroy, Ferdinand Georg Waldmüller oder Alois Arnegger.
Die „Göttliche Brühl“, wie sie Beethoven nannte, war also seit jeher ein Refugium von Kunst und Kreativität und erlebte einen steten Aufschwung zur populären Sommerfrische. Berühmt wurde sie auch durch das SOS-Kinderdorf und durch die Seegrotte, einst ein Gipsbergwerk, heute ein Touristenmagnet – mit Europas größtem unterirdischen See.
Meine Familie und ich leben seit fast 50 Jahren in der schönen Brühl und ich darf ein kleines Mosaiksteinchen dieser Geschichte sein.
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