Das hässliche Entlein
02.08.2026 25 min
Zusammenfassung & Show Notes
Das Kunstmärchen „Das hässliche Entlein“ von Hans Christian Andersen wurde am 11. November 1843.
Eine Entenmutter brütet sechs Enten aus. Das siebte Ei ist jedoch größer, weshalb es länger dauert, bis das Entlein ausschlüpft.
Die anderen sechs Küken waren alle gelb ,das siebte Küken hingegen war grau. Der Nachzügler wirkt tollpatschig und unbeholfen und wird deshalb von den Tieren verspottet und drangsaliert.
Weil Alle so bös zu ihm sind, läuft das kleine Entlein traurig davon und überlebt einen harten Winter.
Im Frühling bemerkt es im Wasser, dass es kein hässliches Entlein ist, sondern ein wunderschöner Schwan wurde. Das Märchen vermittelt die Hoffnung, dass auch in schwierigen Zeiten ein glückliches Ende möglich ist und dass wahre Schönheit von innen kommt und Geduld erfordert.
1869 schrieb Andersen in einem Brief an Georg Brandes, dies Märchen sei eine „Abspielung“ seines eigenen Lebens. Andersen selbst war zeit seines Lebens ein Außenseiter und wurde wegen seines Aussehens häufig abfällig beschrieben. So schrieb Friedrich Hebbel: „Andersen- eine lange, schlottrige, lemurenhafte-eingeknickte Gestalt mit einem ausnehmend hässlichen Gesicht“.
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